Was tut Dir gut? Dein bestes Jahr 2017!

Je mehr wir mit uns im Reinen sind, desto mehr sind wir in der Lage uns selbst Gutes zu gönnen. Aus diesem Gedankengang wird auch im Umkehrschluss ein Schuh. Je mehr wir uns selbst Gutes gönnen, desto mehr besteht die Chance, mit uns ins Reine zu kommen. Für mich stimmt dieser Satz und ich achte sehr darauf, dass es immer wieder Zeiten und Aktivitäten in meinem Leben gibt, die in erster Linie mir gut tun sollen. Wenn Andere dabei sind, dürfen diese auch Spaß haben. Aber ich stehe im Vordergrund!

Ist das nicht egoistisch?

Jawohl, das ist es. Ich bin in meinem Leben beruflich als Coach und Trainerin ausschließlich für andere Menschen da. Privat kümmere ich mich um Kinder, um Tiere und meinen Garten. Ich finde, es darf auch Zeiten geben, in denen ich mich nur um mich kümmere. Nein, ich gehe noch weiter. Es muss Zeiten geben, in denen ich einfach nur für mich da bin. Denn wenn es mir langfristig nicht gut geht, dann werde ich auch nicht anderen Menschen helfen können. Damit ich in Energie bleibe, brauche ich meine ganz eigenen Aufladphasen.

Mein SOS-Seelenstreichler

Im neuen Buch „Mein bestes Jahr 2017“ gibt es viel Raum für Pläne für das neue Jahr. Ein bestes Jahr will geplant sein. Aber es gibt eben auch eine ganze Seite für mein-bestes-jahr-2017-lifework-book-faecher2die SOS-Seelenstreichler. Es hat mir Spaß gemacht zu sammeln, was mir gut tut, was mir hilft, meine Batterien aufzuladen. Meine Liste hat viele Aktivitäten, die ich Ad hoc durchführen kann, wie ein heißes Schaumbad, auf der Gitarre klimpern oder bei Kerzenschein in mein Tagebuch schreiben. Es gibt auch Dinge, die ein kleines bisschen Planung brauchen, wie ein Theaterbesuch, eine schöne Massage oder ein Ausflug mit meinem Schatz an unseren Lieblingssee.

Termine nur mit mir

Wenn es bei mir eng wird, braucht es Termine. Termine mit mir selbst. Genauso wie ich dann viele andere Termine im Kalender habe und selbstverständlich einhalte, braucht es eben auch Termine mit mir. Die ich auch einhalte! In Zeiten, in denen nicht so viel los ist, ist das nicht so wichtig. Da passiert das von alleine. Aber in den stressigen Zeiten muss ich mich manchmal zwingen, beispielsweise das Badewasser einzulassen, die Tür zu schliessen und in das heiße Wasser einzusteigen. Wenn ich dann sitze, könnte ich manchmal heulen vor lauter Glück endlich mal mit mir alleine zu sein.

Die vielen anderen Pläne – und warum das was mit dicken Menschen zu tun hat

Ich will 2017 wieder viel für Menschen da sein. Ich will weiterhin Coachings und Trainings geben und ich möchte auch schreiben. Ich möchte in vielen Momenten von „Nutzen für Andere“ sein. Ich gebe viel und ich bekomme auch viel zurück. Dafür habe ich lange gearbeitet. An meinem Selbstwertgefühl. An dem Gefühl, dass ich es wert bin, was zurückzubekommen. Denn ich bin dick und trage vor mir her, dass ich nicht ganz zur Gesellschaft dazugehöre. Dass ich nicht alle gesellschaftlichen Normen erfülle. Und deshalb auch nicht erfolgreich sein kann und nicht geliebt werden kann. Ich benenne es hier mal sehr drastisch und wer sich nicht wiederfindet, kann bloss mal selbstkritisch über die eigenen Gedanken nachdenken, wenn einem ein sehr dicker Mensch begegnet. Wie vordergründig sind Gedanken, wie Erfolg, Freundlichkeit, Sympathie und das Gefühl von Zugehörigkeit? Oder sind da nicht ganz andere Gedanken da? Aber das nur zur Überprüfung für die, die nicht wissen, über was ich hier schreibe.

Wer bei sich nicht zu Hause sein darf, der wird im Außen viel ackernDSCN4052

Dicke Menschen, die sich nie ganz sicher sein dürfen, ob sie völlig akzeptiert sind, ackern viel. Einfach weil sie nicht ganz zu Hause sind. Nicht in ihrem Umfeld und meist auch nicht in ihrem Körper. Wie auch, wenn alle immer sagen, dass der falsch ist, dass er zu viel ist, dass er dringend weniger werden muss. Um akzeptiert zu werden, ackern wir viel. Wir arbeiten hart, wir machen auch noch die Jobs, die andere nicht mehr machen. Wir arbeiten oft weit über unsere Kräfte. Die nette Dicke ist immer für alle da. Und wenn wir nur in Ansätzen ahnen, dass jetzt das Vorurteil kommt, dicke Menschen seien nicht belastbar, dann legen wir die extra Schippe noch drauf. Auch wenn wir dabei ein bisschen schnaufen und schwitzen.

SOS- Dein dicker Seelenstreichler

Schön wäre es, wenn das Leben anders wäre. Es lohnt sich auch dafür zu streiten. Das kannst Du an vielen Stellen in 2017 planen. Aber hier geht es um Dich. Um Deine Seelenstreichler, Deine Zeit für Dich mit Aktivitäten, die Dir wirklich gut tun. Setz Dich hin und schreib erstmal frei von der Leber, was Dir alles gut tut. Egal ob es Geld kostet oder mit Menschen zu tun hat, die eigentlich keine Zeit für Dich haben. Im nächsten Schritt kannst Du dann identifizieren, was Alltags- und Notfallaktivitäten sind, die sich gut einplanen lassen, wenn das Leben eigentlich viel zu bunt um Dich tobt. Vielleicht gibt es auch ein paar Auftankt-Jahreshighlights. Die musst Du vielleicht ein bisschen planen. Bestimmt kann Dir auch der Jahresplaner „Mein bestes Jahr 2017“ helfen, weil er für genau solche Planungen gemacht ist.
Ich möchte im nächsten Jahr mal eine oder sogar zwei Wochen ganz alleine wegfahren. Dazu habe ich Lust. Um aufzutanken. Jetzt muss ich das bloss noch meinem Liebsten beibringen. Gerade wenn ich mir was Schönes aussuche, will er bestimmt mit…

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Dieser Beitrag ist im Rahmen der Blogparade „2017“ entstanden. Heute blogge im Rahmen dieser Blogparade und zu ihren Träumen und Zielen für das neue Jahr noch viele andere Bloggerinnen. Besucht sie doch mal! Hier die Links:

Katja, die Expertin für Mehrfachbelastung

Die Fokuswerkstatt mit ihrem Blog für mutige Frauen

 

 

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